Wunderschöne Etappe auf verwunschenen Wegen. Sie weist mit der Wikingersiedlung Haithabu ein kulturelles Highlight auf, das zu Recht zum Weltkulturerbe der UNESCO gezählt wird. Auch wenn von der einstigen Siedlung nicht viel mehr zu sehen ist als ein halbkreisförmiger Erdwall, so gibt es doch mit dem Wikingermuseum und den rekonstruierten Wikingerhäusern genug anzuschauen - von der landschaftlichen Schönheit der direkt am Haddebyer Noor gelegenen Fläche ganz abgesehen.
Von Schleswig aus gelangt man durch den Stadtteil Friedrichsberg auf einem Wanderweg mit schönem Blick auf die Silhouette der Stadt Schleswig am jenseitigen Schleiufer zur kleinen Ansiedlung Haddeby - bestehend aus kaum mehr als einem Wirtshaus, einem Campingplatz und einer Kirche. Die Kirche stammt aus dem 12.Jahrhundert und soll auf eine noch ältere Kirche aus dem 9. Jahrhundert zurückgehen, die von Ansgar zur Christianisierung der heidnischen Wikinger im benachbarten Haithabu erbaut wurde. In der sehenswerten Kirche, die im Sommer nachmittags geöffnet ist, ist besonders der dreiflügelige, spätgotische Schnitzaltar (ca. 1450) zu erwähnen. Von hier ist es nicht mehr weit bis nach Haithabu, das als Namensgeber für die heutige Ortsbezeichnung Haddeby (die wiederum dänischen Ursprungs ist) diente. Der E1 umrundet die einstige Wikingersiedlung auf dem mit Eichen bestandenen Halbkreiswall. Im weiteren Wegverlauf passiert man die am Fundort aufgestellte Replik eines Runensteins, des sog. großen Sigtryggsteins, dessen Original sich im Wikingermuseum Haithabu befindet. Wenig später wird die Enge zwischen dem Haddebyer und dem südlich anschließenden Selker Noor auf einer Holzbrücke gequert.
Am Ostufer des Selker Noors geht es weiter nach Selk. Seit der Verlegung des Weges 2017 führt der E1 (im Gegensatz zum Ochsenweg) nicht mehr durch die Selker Mühle. Stattdessen folgt man der Kreisstraße durch Niederselk bis es rechts Richtung Altmühl abgeht. Ab hier geht es nun in einem relativ großen Bogen abwechselnd auf überwiegend asphaltierten Nebenstraßen und Feldwegen durch Altmühl, vorbei am Ortsrand von Geltorf und durch die Siedlungen Jettmark und Nordholz. In Brekendorf trifft die neue Variante wieder auf die alte Streckenführung (die durch das inzwischen wiedervernässte und nicht mehr begehbare Westermoor führte).
An diesem Text haben folgende User mitgewirkt:
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DJH Jugendherberge Schleswig
Schleswig
Preisgruppe:
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Campingplatz Haithabu
Busdorf / Haddeby b. Schleswig
Preisgruppe:
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Gästehaus Selker Noor
Selk
Preisgruppe:
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| Etappe 1.03 Schleswig - Brekendorf | Download (.gpx) |
| Alle Tracks in Deutschland | Download (.zip) |
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