Etappe

10.09 Thurner - Feldberg


29.7km
Distanz

-
Gehzeit

1240m
Aufstieg

802m
Abstieg
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Etappenbeschreibung

Vom Thurner-Paß geht es zuerst über die B500, am "Süßes Häusle" vorbei. Es wechseln sich Wald und Flur ab. Am Doldenbühl (1098m ü.NN) geht es sogar mal über eine Weide mit herrlichen Ausblicken.

An der Anhöhe "Landsitz am Westeg" geht es scharf links ab. Östlich der Weistannenhöhe (inklusive Schutzhütte) errweicht man den höchsten Punkt der Tagesetappe. Man ist auf 1192m ü.NN. Hier wird an zwei Cousinen aus Mannheim erinnert, die im Jahre 1928 auf einer Wanderung ermordet wurden.

An Bergäusle kann man eine Rast einlegen, oder wer die Tour verkürzen möchte, schon hier übernachten. Kurze Zeit später erblickt man vom E1 aus die Ski-Schanze in Hinterzarten. Bis man nördlich von Titisee wieder an der B500 ist, verliert man auf fünf Kilometern nochmals über 300 Höhenmeter. Nach all der Natur ist es ungewohnt an Straßen entlang zu wandern.

Eine kleine Holzbrücke führt über das Altenwegbächle und man erreicht den Südschwarzwald. Kurz hinter der katholischen Kirche Christkönig in Titisee-Neustadt erreicht man den Titisee.

Ein kurzer Weg am Kurpark vorbei und schon geht es am Parkplatz des Kurparks rechts steil hoch Richtung Bühlberg (965 m ü.NN). Ab dem Bankenhansenkreuz geht es nochmals durch dichten Wald bis zur Kesslerhöhe (1015m ü.NN). Hier erreicht man den Turm der Rothaus-Schanze. Bis zur Kesslermühle in Hinterzarten ist es nun nicht mehr weit.

Wer keine Übernachtung rund um den Feldberg findet, kann auch hier in Hinterzarten übernachten.

Nach einer kurzen Verschnaufpause an der Kesslermühle geht der Weg mit Abstand vom Zartenbach knapp vier Kilometer bergauf bis zum Hof "Häuslebauer". Knapp fünf Kilometer später lohnt ein kleiner Abstecher vom E1, um den Feldsee zu erblicken. Er ist der höchstgelegene See Deutschlands außerhalb der Alpen.

Vom Feldsee bis zur Baumgrenze auf 1370m säumen umgestürzte Bäume den E1. Etwas Kletterei, um über die Bäume zu steigen, war im September 2025 notwendig.
Hat man diese Passage geschafft, gibt es einen ersten Blick auf den (alten) Feldberg-Turm, in dem sich das Schwarzwälder-Schinken-Museum befindet. Am Grüblesattel (1419 m ü.NN) folgt nun der letzte Kilometer bis zum höchsten Punkt auf dem deutschen E1: Der Feldberg (1493 m ü.NN), von dem man nei gutem Wetter bis ins Schweizer Jura blicken kann.

Der Friedrich-Luisen-Turm ist eine Wetter-Station und gleichzeitig Sperrgebiet, somit ist das Betreten verboten.

Als Alternative zum Auf- und Abstieg zum Gipfel des Feldbergs auf gleicher Strecke bietet sich der wunderschöne Aufstieg über Nordosten an. Übernachtung auf dem Weg z.B. im Naturfreundehaus.

Letzte Textänderung: 29.05.2026

Wanderkarten

  • Wanderkarte Westweg Schwarzwald, Pforzheim - Basel (1:50000, Leporello)

    Karte erhältlich bei thalia.de (Anzeige) und amazon.de (Anzeige)

Markierung

  • Westweg Westweg

Etappe ist Teil des Wanderwegs Westweg.

Unterkünfte

Gaststätte Schweizerhof
Titisee-Neustadt
Preisgruppe:
Gasthaus Zum Kreuz
Sankt Märgen
Preisgruppe:
Camping Bühlhof
Hinterzarten
Preisgruppe:
Naturfreundehaus Feldberg
Feldberg (Schwarzwald)
Preisgruppe:
Jugendherberge Hebelhof Feldberg
Feldberg (Schwarzwald)
Preisgruppe:
Zastler - Hütte
Feldberg (Schwarzwald)
Preisgruppe:

Sehenswürdigkeiten

Feldberg

Der Feldberg ist mit 1493m ü. NHN die höchste Erhebung des Schwarzwalds und aller deutschen Mittelgebirge. Er ist somit auch der höchste Punkt des E1 in Deutschland.

Zum Wikipedia-Artikel

Literatur

  • Cover Rother Wanderführer - Schwarzwald Fernwanderwege: Westweg - Mittelweg - Ostweg

    Rother Wanderführer - Schwarzwald Fernwanderwege: Westweg - Mittelweg - Ostweg

    von

    Zwischen Pforzheim und Feldberg folgt der E1 dem u.a. in diesem Buch beschriebenen Westweg.

  • Cover Fernwanderweg Westweg Schwarzwald: Von Pforzheim nach Basel

    Fernwanderweg Westweg Schwarzwald: Von Pforzheim nach Basel

Quellen und Copyright

GPX-Track Geokoordinaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende. Veröffentlicht unter Open Database License (ODbL)

Alle Angaben ohne Gewähr.

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